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Zur Person: Meine Mutter wird in diesem Sommer 78 Jahre alt. Sie war in ihrem Leben sehr oft sehr schwer krank. Unter anderem hat sie vier Totgeburten verkraften müssen, sie hat drei Krebserkrankungen überstanden, ist seit Jahrzehnten von starken Rheumaschmerzen geplagt und ist nun auch noch seit einem Jahr Diabetikerin. Leider hat sie nach dem Tod meines Vaters vor einem Jahr sehr stark geistig abgebaut, was aber zu einem großen Teil auch an den dämpfenden Medikamenten (Morphine) liegt und daran, dass diese schrecklichen Dauerschmerzen jeden Menschen mürbe machen.Sie ist ein ausgesprochen lieber Mensch, jeder mag sie, sie ist friedfertig, bescheiden und gutmütig. Und sie hat in ihrem Leben sehr viel Schweres durchgemacht und ist trotzdem eine Kämpferin und gibt nicht auf. Ich suche jeweils eine liebe Frau, die mir durch ihre Anwesenheit und Betreuung zuverlässig hilft, meiner Mutter ihre letzten Lebensjahre so schön und leicht wie möglich zu machen. Wäre ich nicht berufstätig, würde ich dies mit Freuden selbst tun. Ich wohne ganz in der Nähe meiner Mutter und würde sicherlich mindestens 1 x täglich auch vorbeikommen. Es wäre mir eine Beruhigung, Tag und Nacht jemanden bei ihr zu wissen, wobei meine Mutter nicht Tag und Nacht umsorgt werden muss! Wir wünschen uns: Zur Freude meiner Mutter hat sie eine entzückende, temperamentvolle und verschmuste Katze. Die Dame sollte eine Hauskatze mögen und darf nicht allergisch auf Katzenhaare sein. Die Dame sollte (nachdem ich es ihr gezeigt habe; es ist nicht schwer zu lernen) 2 x täglich den Blutzucker messen und Insulin spritzen können. Die Aufgaben:morgens darauf achten, dass Mutter sich gut wäscht, in die Dusche helfen, sie wäscht und pflegt sich selbst, man muss sie nur dazu anhalten - meine Mutter will und soll weitgehend alles selbst machen, braucht aber Anleitung. Überwachung von Insulin, 3 x täglich Verabreichen / Erinnern an die Medikamente Auch kleinere / leichtere Hausarbeiten möchte meine Mutter verrichten. Anhalten zum Selberkochen und Einnehmen der Mahlzeiten. Gemeinsame Hausarbeiten. Das Einkaufen übernimmt die Tochter. Fensterputzen, Flurreinigung, das "normale" Sauberhalten der Wohnung wäre auch Aufgabe der Betreuerin, allerdings sollte meine Mutter - wann immer es geht - in die leichteren Tätigkeiten eingebunden werden, damit sie möglichst aktiv bleibt. Anleiten von Aktivitäten und Freizeitgestaltung, z.B. Frühgymnastik zum Video, regelmäßige Bewegungsübungen, Gedächtnisspiele, Aktivitäten die das Gedächtnis fördern, Spazierengehen, Malen, Basteln, Zeitunglesen, Bücherlesen, Fernsehen. Es wäre schön, wenn meine Mutter zu schönen Dingen angehalten wird - sie ist sehr flexibel und freut sich über vieles. Da gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, den Alltag für beide Seiten abwechslungsreich, angenehm und interessant zu gestalten. Außerdem hoffen wir, durch geistige Beschäftigung das Fortschreiten der Verwirrung aufzuhalten. Sie ist oft stundenlang völlig klar und so "normal wie früher", wenn sie jedoch müde ist oder starke Schmerzen hat, ist sie oft planlos, hilflos und verwirrt. Nach kurzer Anleitung geht es sofort wieder. Sie ist geistig so da, dass sie mitbekommt, wann sie verwirrt war. Leider kommt es ab und zu mal vor, dass sie in der Nacht (bedingt durch die Medikamente) "wandert" und z.B. sich nachts um zwei Uhr anziehen will, weil sie die Uhrzeit verkennt. Ich erlebe das im Moment etwa einmal in der Woche. Nachts steht sie mehrmals auf, um zum WC zu gehen - das muss nicht begleitet werden, aber es kommt vor, dass sie dann das Licht anlässt oder so, aber das macht ja nichts. Wichtig ist, dass jemand da ist, der mitbekommen würde, wenn sie z.B. die Wohnung verlassen wollte oder so. Die Wohnung ist in einem 6-Familien-Haus etwas außerhalb vom Zentrum von Bielefeld. Es gibt drei Zimmer (Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer), eine Wohnküche, ein Bad. Die Dame würde im ehemaligen Kinderzimmer wohnen, könnte selbstverständlich ein Radio/CD-Spieler bekommen und den Fernseher im Wohnzimmer benutzen (Mutter hat im Schlafzimmer einen eigen Fernseher). Mittags macht Mutter meist eine Mittagsruhe. Es ist auch wirklich nicht nötig, 24 Stunden am Tag ununterbrochen zusammen zu sein oder sich miteinander zu beschäftigen! Jeder sollte genug Stunden haben, sich auch mal in sein Zimmer zurückziehen zu können! Aber es wäre eben gut, wenn grundsätzlich jemand da wäre. Über freie Zeiten und Tage müsste man sprechen - es lässt sich sicherlich eine für beide Seiten gut machbare Lösung finden. Die Arbeit ist körperlich leicht und da meine Mutter lieb und freundlich ist, ist es auch nicht psychisch belastend. Auf Wunsch wird die Dame gerne auf Ausflüge oder zu kulturellen Ereignissen mitgenommen. Die Dame sollte Nichtraucherin sein oder ihren Zigarettenkonsum auf ihr Zimmer beschränken, es sollte - wenn Rauchen unvermeidbar ist - vermieden werden, dass die gesamte Wohnung nach Rauch riecht. Selbstverständlich ist es wichtig, dass die Dame zuverlässig ist und freundlich mit meiner Mutter umgeht - das muss man ja eigentlich nicht erwähnen, ist das doch das wichtigste Kriterium: Mutter soll es gut gehen! Pozdrawiam Nitkiewicz Zenon Tel ; 0049 5209 917051
Kontakt: nitkiewicz@gmx.de tel : 0049 5209 917051 |